Navigation

Sportverletzungen

Sportliche Betätigung spielt in unserem Leben eine immer größere Rolle. Wer einigermaßen gesund altern will, kommt nicht umhin, sich regelmäßig zu bewegen. Viele Menschen haben dies erkannt. Fitnessstudios und Sportvereine boomen. Heute werden insbesondere schnelle und gefährliche Sportarten bevorzugt wie Snowboarding, Wellenreiten, Mountainbiking und Wildwasser-Canoeing, Klettern, Paragliding oder Inlineskaten.

Bei all diesen Sportarten verletzen sich in der Regel bis zu 20 Prozent der Sportler. Die Verletzung selbst kann unterschiedliche Ursachen haben: oft ist es mangelndes Aufwärmen, dann auch Ermüdung, aber auch unkorrekte Ausführung und mangelnde körperliche Fitness. Letztere ist oft die Verletzungsursache bei älteren Menschen, die noch nie oder jahrelang nicht mehr Sport betrieben haben und nun wieder damit beginnen. Manchmal ist eine Verletzung aber auch einfach nur Pech.

Vorsorgemaßnahmen:
Sinnvoll ist in jedem Fall immer eine sportmedizinische Untersuchung, bevor man eine neue Sportart ausübt. So kann der Arzt Körperfunktionen, Beweglichkeit und Kraft speziell daraufhin analysieren, ob die körperlichen Voraussetzungen für die gewählte Sportart vorhanden sind. Manchmal wird er dazu erst einmal ein Aufbautraining empfehlen, das den Körper langsam auf die kommenden Belastungen vorbereitet. In manchen Fällen wird er sogar von der Sportart abraten. Unterschiedliche Sportarten beanspruchen unterschiedliche Muskeln, Fasern und Gelenke. Die Sport Verletzungen sind daher meist typisch für die ausgeübte Sportart.

Häufige Sporterkrankungen
Beim Tennis arbeitet der Tennisspieler überwiegend mit dem Arm. Der Tennisarm, eine Überbeanspruchung der Bänder und Sehnen des Schlagarms, ist hier deshalb die typische Sportverletzung.

Bei Golfspielern ist der so genannte Golferellenbogen die typische Verletzung. Dabei entwickelt sich eine Sehnenansatzentzündung an der Innenseite des Ellbogens, genauer gesagt an der Unterarmbeugemuskulatur. Auch hier ist der Grund für das Auftreten der Verletzung eine zu starke oder einseitige Belastung.

Der Marathon hat in den letzten Jahren einen ungeahnten Zulauf erhalten. Viele übernehmen sich dabei und tragen schwere Verletzungen davon. Ermüdungsbrüche sind noch die harmlosen Sporterkrankungen, Herz- / Kreislaufprobleme hingegen können oft lebensbedrohlich sein. Ein Marathon bedarf monatelanger Vorbereitung nach einem individuellen Trainingsplan. Nur so kann das Risiko von Verletzungen beim Sport auf ein Minimum reduziert werden.

Welche Sportverletzungen sind aber nun die häufigsten?
Schürfwunden, Platzwunden, Muskelverletzungen, Bänderdehnungen und -risse, Knorpelschäden, Kreuzbandrisse und Ermüdungsbrüche sind die häufigsten Verletzungen.

Bei einer akuten Verletzung hat sich die PECH-Regel bewährt: Pause, Eis, Compression und Hochlagern. Das heißt: sofort mit dem Sport aufhören, die betreffende Stelle kühlen, gegebenenfalls durch das Anlegen eines Kompressionsverbandes das Anschwellen verhindern, und den betroffenen Körperteil hochlagern.

Ob Tennis, Golf oder Marathon. Diese Sportarten sind nur exemplarisches Beispiel für Sportlererkrankungen. Generell gilt für alle Sportarten: Das Verletzungsrisiko steigt enorm, wenn der Körper an die Belastungen nicht allmählich und langsam herangeführt wird. Zusätzliches Krafttraining verbessert die körperliche Konstitution bei den meisten Sportarten und verringert zusammen mit einem Aufwärmen der Muskulatur vor dem Training auch die Gefahr einer Verletzung.

Fazit: Sportlerverletzungen vermeidet man am ehesten, wenn man sich zuvor sportmedizinisch untersuchen lässt, den Körper beispielsweise durch Ausdauer- oder Krafttraining auf die Sportart vorbereitet, die Leistung nicht zu schnell steigert und vor allem auf Signale des Körpers rechtzeitig hört.


Webtipp: Webkatalog